Nachhaltige Printprodukte [Werbung]

*Dieser Beitrag enthält Werbung. Die Produkte wurden mir als kostenloses PR Sample zur Verfügung gestellt.
Neben der Vernetzung über Instagram, Facebook und Co. spielt auch die ‚offline‘ Vernetzung immer noch eine große Rolle – stellt euch mal eine Messe ohne Flyer vor. Denn genau die und ebenso Visitenkarten werden zu Werbezwecken sehr gerne verteilt. Was genau wir da in Goodiebags, an Infoständen und in Geschäften erhalten, darüber machen sich vermutlich nicht so viele Leute Gedanken – ich nehme mich da selbst nicht raus. Denn wenn ich mir einen Flyer geben lasse, dann interessiert mich doch eher, was drauf steht, oder? Aber: Aus was besteht dieser Flyer? Worauf wurde er gedruckt? Und was sind das für Farben die für den Druck verwendet wurden? Fragen, die man sich vermutlich seltener stellt – aber definitv häufiger stellen sollte! Denn dass auch bei Druckerzeugnissen auf Nachhaltigkeit geachtet werden kann und warum das so wichtig ist, stelle ich euch in diesem Beitrag vor.

Aber Holz ist doch ein nachwachsender Rohstoff, oder nicht?

Das stimmt zwar, jedoch ist unser Verbrauch dieses Rohstoffs aus dem Papier gewonnen wird, enorm: in Deutschland werden jährlich mehr als 25 Millionen Tonnen Papier genutzt. Ein einzelner, durchschnittlich gewachsener Baum bringt ca. 670kg Papier. Vor allem wenn man bedenkt, dass besonders Flyer oder Programmhefte keine sehr lange Lebensdauer haben, ist diese Zahl besonders erschreckend. Die Wahl von Recyclingpapier in vielerlei Hinsicht eine besser Wahl: Dafür werden keine neuen Bäume gefällt sondern ausschließlich Altpapier verwendet. Insgesamt liegt der Einsatz von Altpapier bei ca. 70 Prozent – dabei gibt es allerdings prozentuelle Unterschiede in der Anwendung; ob Druckpapier oder Toilettenpapier: der Anteil aus dem Markt unterscheidet sich z.T. stark. Ein Siegel, nach dem man unbedingt Ausschau halten sollte ist der Blaue Engel. Um dieses Siegel zu erhalten, müssen die Produkte eine Reihe von Kriterien erfüllen: nicht nur, dass sie aus 100% Altpapier bestehen müssen; ebenso ist die Verwendung von giftigen Chemikalien und weiteren Zusatzstoffen verboten. Damit sind Produkte, die dieses Siegel tragen nicht nur umweltfreundlicher sondern auch besser für die eigene Gesundheit. Der Einsatz von Recyclingpapier ist jedoch auch aus energietechnischer Sicht von Vorteil: Die Produktion von Papiererzeugnissen aus Recyclingpapier benötigt ca. 60% weniger Energie und bis zu 70% weniger Wasser als die Produktion von Visitenkarten und Co. aus Frischfaserpapier. Denn um ein Kilo Frischfaserpapier zu produzieren werden ca. 50 Liter Wasser und ca. fünf Kilowattstunden Energie verbraucht. Hochgerechnet auf die Masse an Papier, welche wir in Deutschland jährlich benutzen, lässt sich durch die Verwendung von Recyclingpapier einiges einsparen.
Einen weiteren Fakt in Bezug auf Frischfaserpapier finde ich zusätzlich höchst bedenklich: Für die Herstellung wird entweder Holz- oder Zellstoff benötigt. Zweiterer wird bis zu 80% nach Deutschland importiert, wobei der dafür verwendete Rohstoff Holz nicht selten aus Urwaldgebieten stammt. Auch wenn nicht unbedingt Tropenhölzer dafür verwendet werden so ist es doch möglich, dass dafür Regenwald abgeholzt und gerodet wurde.

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Nachhaltige Printprodukte
Auf der Suche nach umweltfreundlichen Printprodukten stößt man online sehr schnell auf dieUmweltdruckerei – und sie macht ihrem Namen wirklich alle Ehre. dieUmweltdruckerei verwendet ausschließlich durch das Siegel der Blaue Engel und der Euroblume zertifiziertes Recyclingpapier bei all ihren Printprodukten. Doch nicht nur das: auch die Druckfarben sind Biofarben auf Pflanzenölbasis, die Produkte werden mit Ökostrom produziert und klimaneutral versandt. Doch dazu gleich mehr.
Was mir besonders gut gefällt: die Transparenz. Man bekommt auf der Website über alles ganz genaue Auskunft, beispielsweise welche Farben verwendet werden, in welche Projekte die Kompensationszahlungen für unvermeidbare CO2 Emissionen fließen und woher ihr Strom kommt:
Neben dem bereits erwähnten Recyclingpapier verwendet dieUmweltdruckerei ausschließlich Bio-Druckfarben auf Pflanzenölbasis, welche mineralöl-, palmöl- und tierversuchsfrei sind. Zudem sind sie vegan und aus Basis u.a. von Soja- und Leinöl. Ein weiterer Bestandteil des Nachhaltigkeitskonzeptes ist die Verwendung von Ökostrom, welcher u.a. durch Solarzellen auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes der Umweltdruckerei angebracht sind. Des Weiteren finden sich auf der Website die Unternehmen und Projekte, welche dieUmweltdruckerei mit ihren Kompensationsleistungen für nicht vermeidbare Co2 Emissionen unterstützt.
Besonders schön finde ich, dass das Konzept Nachhaltigkeit bei der Umweltdruckerei weit über die Verwendung von Recyclingpapier hinausgeht: es besteht ein ganzheitlicher Nachhaltigkeitsansatz, welcher die drei großen Säulen Ökologie, Soziales und Wirtschaft abdeckt. Der komplette Herstellungsprozess wird so nachhaltig wie möglich gestaltet und beginnt bereits damit, dass das Team der Umweltdruckerei die freien Druckkapazitäten einer Partnerdruckerei nutzt, um diese gänzlich auszunutzen und so den CO2 Verbrauch möglichst gering zu halten.

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Aber auch außerhalb der Printprodukte und allem, was dazu gehört, versucht dieUmweltdruckerei sich im Bereich Nachhaltigkeit immer weiter zu entwickeln und auch über weitere Aspekte, in denen sich das Team engagiert Müllvermeidung im Büro oder Engagement im sozialen Bereich zu berichten.
Ich bin ganz ehrlich: Man kann noch sehr viel mehr über dieUmweltdruckerei berichten und auch vermutlich noch auf diverse weitere Aspekte eingehen. Schaut doch einfach selbst mal dort vorbei – ich bin mit den Printprodukten wirklich sehr zufrieden und möchte mich an dieser Stelle noch einmal für die tolle Kooperation bei dem Team der Umweltdruckerei bedanken!
Die Erstellung der Druckdatei verlief dank Anleitung super einfach – ihr müsst wissen, ich bin was Technik angeht wirklich nicht unfassbar versiert und bin immer sehr dankbar, wenn ich auch ohne große InDesign und Co. Kenntnisse zurechtkomme. Auch der restliche Bestellvorgang ging problemlos vonstatten und ich wurde per Email über jeden Schritt, in dem sich die Visitenkarten befunden haben, informiert (Bestellbestätigung – Übernahme des Auftrags in die Produktion – Versandbestätigung). Das mag irgendwie ganz selbstverständlich klingen, aber ist es leider nicht immer. Zudem glaube ich, dass es gerade bei größeren Aufträgen wie Flyern und Co., die möglicherweise sogar zu einem bestimmten Termin fertig sein müssen, sehr praktisch wenn man genau weiß, wo sich diese gerade befinden.
Der Karton mit den Visitenkarten kam schließlich komplett plastikfrei bei mir an und ich kann ihn super weiter verwenden. Zudem habe ich kurz nach der Bestellung ein Zertifikat erhalten, auf dem alle wichtigen Daten meines Printprodukts zusammengefasst sind.

Und zu guter Letzt …

Auch ganz Abseits von Zahlen, Fakten und Siegeln ist mir bei der Beschäftigung mit dem Thema bewusst geworden, dass ich mich wirklich lange überhaupt nicht damit auseinandergesetzt habe. Für meinen Drucker habe ich immer ganz selbstverständlich Recyclingpapier gekauft – wobei ich mir vorher nie Gedanken über die Druckerfarbe gemacht habe, doch bei anderen Printprodukten waren mir solche Aspekte nicht so präsent. Das ist wohl eine dieser „Nebensächlichkeiten“, wenn man zB in seinem Alltag oder beruflich nicht so viel damit zu tun hat, die schnell in Vergessenheit geraten. Umso wichtiger finde ich es, sich häufiger Gedanken darüber zu machen! Zudem habe ich bei nachhaltigen Printprodukten bisher lediglich die Art des Papiers und die Farben im Kopf gehabt und die ganzen anderen Faktoren, welche dazugehören eher weniger bedacht. Denn die Zahl der Bäume, die Energie und das Wasser was so eingespart werden kann sind für mich Grund genug, mich kritischer damit auseinanderzusetzen. Natürlich frage ich nicht „Ist der Flyer denn auch aus Recyclingpapier?“ wenn ich ihn entgegen nehme. Aber wenn ich selbst solche Produkte drucken lasse und die Möglichkeit habe, zu wählen und damit Energie, Wasser und Co. zu sparen, dann brauche ich nicht mehr lange zu überlegen, wie meine Wahl ausfallen wird.

*alle Infos rund um dieUmweldruckerei sind ihrer Website entnommen.

*Werbung, weil die Printprodukte mir als PR Sample von der Umweltdruckerei kostenlos zur Verfügung gestellt wurden.

Wie sieht es bei euch aus – habt ihr euch schon mal intensiv mit dem Thema nachhaltige Printprodukte auseinandergesetzt? Achtet ihr auf Siegel wie bspw. den Blauen Engel? Ich freue mich auf eure Kommentare!
Eure Julia