Links überspringen

10. Türchen

Eine Sache, die ich an der Weihnachtszeit besonders mag: das leckere Essen. Bereits vor den Feiertagen wird mit Freunden und der Familie köstlich gespeist, zu dieser Jahreszeit darf es auch etwas aufwendiger sein. Oder man steht stundenlang in der Küche um Plätzchen und andere süße Köstlichkeiten zu kreieren – herrlich!
Was damit leider oft auch einhergeht: große Mengen genießbarer Lebensmittel, die im Müll landen. Oftmals auf Grund falscher Planung – man muss seinen Gästen ja schließlich einen vollen Tisch bieten! Doch Lebensmittelverschwendung sollten wir wirklich vermeiden. Deshalb hab ich heute 5 Tipps für euch, damit weniger Essen im Müll landet.

Nachhaltigkeitstipp am 10. Dezember: Weniger Lebensmittel (nicht nur) an Weihnachten verschwenden

1. Ausrechnen, wie viel Essen man pro Person braucht
Klingt simpel – aber wie oft macht man sich beim Kochen Gedanken darum, wie viel Gramm Couscous man pro Person überhaupt braucht? Ich mach das vermutlich eher selten. Auch bei Rezepten nimmt man ja gerne mal etwas mehr – ‘passt schon so’. Aber nicht nur für einzelne Personen lohnt es sich, genauer zu schauen; wenn vier Leute zusammen essen, braucht man dann unbedingt fünf verschiedene Salate in großen Mengen? Das Essen vorher genauer zu durchdenken hilft, damit am Ende weniger übrig bleibt.

2. Bring your own Brotdose
Warum soll man sich nur in Restaurants das Essen einpacken lassen, was man nicht geschafft hat? Ladet eure Freunde doch nicht nur zum Essen ein, sondern bittet direkt darum, Dosen und Schalen für Reste mitzubringen. So muss man nicht auf Alufolie und Co. zurückgreifen und jeder kann sich hinterher was für die nächsten Tage einpacken.

3. Nur einmal kochen – und dann Resteessen!
Warum braucht man für Heiligabend und die zwei Feiertage denn zwingend auch unterschiedliche Gerichte? Bei meinen Eltern hat sich in den letzten Jahren eine Art Tradition etabliert: an Heiligabend gibt es Raclette. Und am ersten Weihnachtsfeiertag gibt es dann Reste-Raclette. Denn gerade bei diesem Essen ist es recht schwer, genau zu portionieren und es bleibt automatisch was übrig. Warum sollte man das wegschmeißen? Wenn eine Zutat am Heiligabend leer gemacht wurde, dann ist sie eben leer und es gibt sie nicht beim Reste-Raclette. Am zweiten Weihnachtsfeiertag gibt es dann ein ‘neues’ festliches Gericht und wer hätte es gedacht – am Tag drauf gibts halt Reste.

4. Einfrieren
Eigentlich kein sonderlich innovativer Tipp – aber es landet dennoch deutlich mehr Essen in der Tonne als in der Gefriertruhe. Dabei lässt sich so gut wie jedes Essen problemlos einfrieren und bei Bedarf einfach wieder auftauen. Warum nicht also auch der vegane Eintopf vom Weihnachtsessen? Oder die selbstgebackenen Brötchen, die doch irgendwie zu viele waren? Macht also vor den Feiertagen etwas Platz im Gefrierfach und friert übrig gebliebenes einfach ein!

5. Manchmal ist weniger mehr
Wie bei so vielen Dingen finde ich auch hier das Motto sehr passend: warum muss der Tisch denn immer so voll sein, dass kaum die Teller drauf passen? Müssen es vier Beilagen sein, oder reichen vielleicht auch zwei? An den Feiertagen gibt es von vielem zu viel – warum nicht einfach mal etwas weniger zu Essen vorbereiten und so etwas entspannter die freien Tage genießen?

Eure Julia

Einen Kommentar hinterlassen

Name*

Webseite

Kommentar