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3. Türchen

Heute ist der dritte Dezember – und es erwartet euch der erste weihnachtliche Tipp.
Denn wer so wie ich auf Weihnachten steht, der wird sich entweder vorher oder mitten in der Weihnachtszeit irgendwann fragen: und wie dekoriere ich in diesem Jahr?

Bei mir steht wirklich nicht viel Weihnachtsdeko rum, ein paar Kerzen hier, ein paar Holzsterne dort, und, natürlich, mein Holzweihnachtsbaum. Aber – woher bekommt man nachhaltige Weihnachtsdeko?

Nachhaltigkeitstipp am 3. Dezember: nachhaltige Weihnachtsdeko
Wenn es nach der Industrie geht, könnte man bereits Ende Oktober in herrlichste Weihnachtsstimmung verfallen – denn neben den ersten Schoko Weihnachtsmännern findet man auch die ersten Aufsteller mit Weihnachtsdeko. Oftmals sind das sehr billig (und entsprechend nicht sehr nachhaltig) produzierte Kugeln, Sterne und Rentiere, an denen ich schon lange einfach nur noch vorbei laufe. Denn wenn ich mir neue Deko für meine liebste Zeit im Jahr kaufe, dann soll es etwas besonderes sein, was mich noch ganz lange begleiten wird. Deshalb findet ihr im Folgenden 5 Möglichkeiten, wo ihr nachhaltige Weihnachtsdeko bekommt.

1. Use what you have
Das ist meiner Meinung nach das wichtigste, bevor man losrennt und neue Deko kauft. Meist hat man ja schon ein bisschen Deko da – also schaut zuerst diese Kisten durch und sortiert gegebenenfalls aus. Denn natürlich muss sich niemand irgendwas hinstellen, was gar nicht mehr dem Geschmack entspricht. Wenn das ein oder andere Teil nicht mehr gefällt, würde ich es verschenken oder in Gebrauchtläden/Secondhandläden (Oxfam hat bspw. meist immer eine kleine Weihnachtsabteilung) abgeben.
2. Gebraucht statt neu kaufen
Wie bereits oben angesprochen, haben oftmals Secondhandläden oder Sozialkaufhäuser auch eine Weihnachtsabteilung – dort bekommt man meist für wenig Geld Kugeln, Sterne und Co. Aber auch online, bei Ebay oder Kleinanzeigen wird man fündig. Auch auf Flohmärkten habe ich schon oft Kisten mit Baumschmuck gesehen. Es lohnt sich auch, einfach mal bei Freunden und Familie nachzufragen – vielleicht findet sich ja auch dort der ein oder andere Schatz.

3. Auf dem Weihnachtsmarkt
Neben großen Marken, die auf Weihnachtsmärkten in größeren Städten sehr oft vertreten sind, gibt es meist auch kleinere Stände, die Produkte aus kleinen Manufakturen und Familienbetrieben anbieten. Hier lohnt es sich auf jeden Fall mal, vorbei zu schauen, nicht zuletzt, um auch möglicherweise direkt mit den Herstellern sprechen zu können.

4. Einfach mal selber machen
Die einfachste Art, ganz nachhaltig seine vier Wände weihnachtlich zu dekorieren ist – die Deko einfach selber zu machen. Egal, ob Sterne aus Papierresten basteln, etwas aufwändigere DIY Projekte umsetzen oder mit Blättern, Ästen und Tannenzapfen aus der Natur ganz natürliche Deko zaubern. Die Möglichkeiten sind quasi endlos. Das schöne hierbei ist: ist könnt euch die Materialien einfach selbst aussuchen und euch direkt mit Freunden und Familie einen schönen Nachmittag machen.

5. In nachhaltigen Online Shops
Auch online gibt es mittlerweile eine große Auswahl an nachhaltiger Weihnachtsdeko – wie beispielsweise im avocadostore, bei Grüne Erde oder bei Welt Partner.

Ich finde, beim Neukauf sollte man vor allem auf zwei Dinge achten: Das Design und das Material. Beim Design ist mir vor allem wichtig, dass es zeitlos ist und jedes Jahr wieder genutzt werden kann. Sterne aus Holz oder Keramik, Baumkugeln in schlichten Farben etc. Beim Material kann man auch auf Nachhaltigkeit bzw. Natürlichkeit setzen. Holz, Stroh, Ton oder Glas finde ich besonders schön. Besonders bei Holz muss man allerdings aufpassen: Das Material findet in den letzten Jahren auch Einzug in den konventionellen Handel. Holzprodukte sehen direkt nachhaltig aus – schließlich ist es ein natürliches Material. Jedoch sollte auf dem Etikett vermerkt sein (oder online in der Beschreibung), woher das Holz stammt und ob es aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft kommt. Das FSC Siegel ist hierfür ein wichtiges Indiz.

Eure Julia

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