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Warum Ökostrom zu einem nachhaltigen Lebensstil dazu gehört [Werbung]

*dieser Beitrag ist in Kooperation mit LichtBlick entstanden.

Zero Waste, Minimalismus, Veganismus, Fair Fashion. Diese vier Bereiche sind ein großer Bestandteil dessen, was man nach einer kurzen Internetrecherche zum Thema Nachhaltigkeit herausfindet und welche man direkt in den eigenen vier Wänden umsetzen kann. Diese Bereiche sind auch wahnsinnig wichtig – sie sind quasi für Jedermann handhabbar, einige sind mehr, andere weniger aufwendig, haben aber gemeinsam, dass die Umsetzung relativ leicht zu managen ist: ich muss dafür in keine Partei eintreten, muss keine großartigen Einschränkungen in meinem Lebensstil vornehmen (wobei das vermutlich Ansichtssache ist) und kann all das ganz für mich alleine, zu Hause und wenn gewollt auch ganz unbemerkt ausüben. Oft genügt es schon, sich kleiner Gewohnheiten zu entledigen oder hier und dort ein wenig umzudenken: Wer einmal gemerkt hat, wie viel Ressourcen und Geld man sparen kann, indem man sich für den Einkauf mit einem eigenen Jutebeutel bewaffnet, der wird nicht mehr so schnell zur Plastiktüte greifen.

Aber: das sollte noch nicht alles sein. Ich verstehe Nachhaltigkeit als eine Art Gesamtkonzept – es besteht aus vielen verschiedenen Elementen, die sich gegenseitig ergänzen: Wer anfängt und versucht Müll zu vermeiden, der wird recht schnell feststellen, dass sich das Thema Müll nicht nur auf Lebensmittel, sondern auch auf Kleidung, Haushaltsgegenstände, Möbel, Dekorationsartikel und viele weitere Bereiche bezieht. Aber allein bei Konsumgütern und Nahrungsmitteln bleibt es nicht, denn wer nachhaltig lebt bzw. leben möchte, der wird auf seiner Reise zu der Erkenntnis kommen, dass zur Nachhaltigkeit durchaus mehr als nur Jutebeutel und Edelstahltrinkflaschen gehören.
Ein grüneres, bewussteres Leben besteht meiner Meinung nach aus weiteren Facetten – auch aus solchen, die auf den ersten Blick etwas aufwändiger erscheinen. Eine Facette davon ist Ökostrom.

Ökostrom – aktueller denn je
Spätestens seit der hochbrisanten Situation rund um den Hambacher Forst, die im letzten Herbst wochenlang in den Medien tobte und Aufmerksamkeit für dieses Thema brachte – denn hier ging es nicht nur um die Bedrohung einer der letzten großen Mischwälder Mitteleuropas und seiner Flora und Fauna sowie der darin lebenden Tiere, sondern auch um Politik: dieser Wald soll abgeholzt werden, um dort Braunkohle abzubauen, welche für Kohlestrom genutzt wird, ist das Thema Ökostrom wieder auf dem Schirm der Leute erschienen. Es ist noch immer nichts endgültig entschieden – spätestens seit dem Treffen der Kohlekommission ist wieder alles (naja vielleicht fast alles) offen. Doch warum braucht es erst so ein einschneidendes Ereignis, damit über dieses Thema diskutiert wird? Besonders im nachhaltigen Bereich sollte es doch eigentlich mehr als selbstverständlich sein, seinen Strom aus nachhaltigen Quellen zu beziehen.

Denn eine Sache, bei der man noch weniger machen muss, als bei der Ernährungsumstellung, bei der Wahl der Kleidung oder dem Kauf neuer Möbel ist tatsächlich der Wechsel zu Ökostrom. Doch warum nutzen so wenig Menschen diesen bisher? Ernährung und Kleidung ja, aber dann hört es auf? Das kann man natürlich nicht verallgemeinern, aber ich frage mich oft, warum sich so wenig Leute darüber Gedanken machen.

Kritischer nachfragen und handeln
Wer nachhaltiger lebt, macht sich um viele Dinge Gedanken, stellt Produkte, Gegebenheiten, Dinge, die bisher als ’normal‘ betrachtet wurden, in Frage. Man wird kritischer, nimmt nicht mehr alles so hin, wird nahezu automatisch sensibilisiert. Woher kommt meine Kleidung? Wie werden die Lebensmittel, die ich esse, produziert? Warum braucht eine Gurke noch eine zusätzliche Plastikverpackung? Brauche ich zehn verschiedene schwarze T-Shirts? Wie wirkt sich meine Ernährung auf das Klima aus? All dies sind Prozesse, an denen ich aktiv beteiligt bin: Ich entschließe mich nicht nur, mich vegan zu ernähren, sondern mit jedem Einkauf, mit jeder Bestellung im Restaurant unterstütze ich diese Entscheidung erneut.
Hinterfrage man auch, woher der Strom aus meiner Steckdose kommt? Interessanterweise wird diese Frage selten – zu selten – gestellt. Dabei ist die Wahl von Ökostrom eine der nachhaltigsten Entscheidungen, die man treffen kann: im Gegensatz zu Kohle und Erdgas sind die erneuerbaren Energiequellen Wind, Wasser und Sonne unendlich – sie gehen nicht aus. Für mich einer der wichtigsten Punkte: Man spart einen Haufen CO2 ein. Da bei der Erzeugung keine zusätzlichen CO2 Emissionen entstehen, spart ein Zwei Personen Haushalt mit LichtBlick Ökostrom ca. 1100 kg CO2 im Jahr – das entspricht 5035 km Autofahrt. Zudem werden laut Umweltbundesamt die meisten Treibhausgasemissionen in Deutschland bei der Stromversorgung verursacht. Doch neben der Verringerung der CO2 Emissionen gibt es noch weitere Punkte, die für einen Wechsel zu Ökostrom sprechen – dazu später mehr.

Muss man dafür ein Experte sein?
Ja, man muss sich ein bisschen mit der Thematik auseinandersetzen, ehe man sich für den neuen Stromanbieter seines Vertrauens entscheidet – das verbinden viele mit einem Haufen Arbeit. Den neuen Laptop stundenlang im Netz durch verschiedene Suchmaschinen jagen, um am Ende das beste Angebot zu finden, verschiedene Testberichte lesen und dann noch ein zweites Modell als Plan B auszusuchen, falls man sich doch unsicher ist? Klar. Aber sich über den Stromanbieter informieren? Ohje, das klingt nach einem echten Zeitaufwand. Wie kommt diese Prioritätensetzung zustande?

Vielleicht liegt es daran, dass Lebensmittel, Kleidung, Möbel, Haushaltsgegenstände im wahrsten Sinne des Wortes viel greifbarer sind, als Ökostrom. Wir nutzen täglich Strom, sind froh um die durchgehende Versorgung und völlig überfordert, falls es mal einen Stromausfall gibt. Dennoch ist es sehr abstrakt, man hat schnell das Gefühl, eine Art von Fachwissen zu benötigen, dass wir uns erst zu einem Experten entwickeln müssen um sich damit auseinanderzusetzen. Schiebt man die Thematik deshalb lieber vor sich her? Wenn man nichts über ein etwas komplizierteres Thema weiß, kann man es auch direkt sein lassen? Das Angebot der örtlichen Stadtwerke, welches zusammen mit dem Einzug in die neue Wohnung in den Briefkasten wandert, ist ja wesentlich unkomplizierter. Ich habe selbst vor einiger Zeit den Stromanbieter gewechselt, meine Wahl fiel auf LichtBlick Ökostorm. Ich habe ein paar wichtige Infos rund um das Thema Ökostrom und auch die Klärung einiger Vorurteile für euch zusammengetragen. Denn interessanter Weise kursieren, wie so oft wenn Menschen aufgefordert werden, etwas an ihrem Verhalten ändern sollen (oder sich das vielleicht vornehmen) immer diverse Gerüchte, die sich hartnäckig im Kopf festsetzen und nicht selten ein Hindernis darstellen, wenn es darum geht, zu handeln.
Eins kann ich euch direkt aus eigener Erfahrung sagen: es war nie so leicht, seinen Stromanbieter zu wechseln. Der ganze Vorgang dauert ca. 5 Minuten (ich habe auf die Uhr geguckt) und den Großteil des Wechsels, also die Kündigung des alten Vertrags etc. macht euer neuer Stromanbieter für euch – völlig kostenlos und ohne, dass ihr einen Finger rühren müsst. Alles, was ihr braucht sind eure persönlichen Daten und ein paar Angaben zu eurem alten Stromanbieter und das war es auch schon. Da ist es aufwändiger, sich mit Freunden auf einen Kaffee zu treffen.

Was ist der Unterschied zum Strom, den ich von den Stadtwerken beziehe? Die werben ja auch mit Ökostrom!
Das ist tatsächlich ein Punkt, der oft für Verwirrung sorgt. Auch mein alter Stromanbieter hat mit Ökostrom geworben. Und dort gibt es auch Ökostrom. Das Problem ist, dass die selben Stromanbieter oftmals den Kunden auch andere Stromtarife verkaufen, wo Kohle- und Atomstrom enthalten sind und, dass der Begriff Ökostrom nicht geschützt ist. Wer also von so einem Anbieter Ökostrom bezieht, unterstützt damit automatisch die Kohle- und Atomstromindustrie, wodurch große Mengen an CO2 produziert werden. Im Jahr 2017 bei der Erzeugung von einer Kilowattstunde Strom für den Endverbrauch durchschnittlich 435 Gramm CO2 verbreitet. Wer von einem Unternehmen wie LichtBlick Ökostrom bezieht, produziert damit 0 Gramm CO2. Denn hier bekommt man reinen Ökostrom, der zu 100% aus Wasserkraftwerken in Deutschland kommt, geprüft wird alles vom TÜV Nord. Zertifikate wie diese sind enorm wichtig, wenn man sicher gehen will, dass man wirklichen Ökostrom bezieht. Ihr seht: Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom!

Kommen dann am Ende auch 100% Ökostrom bei mir zu Hause an?
Nein, das was am Ende zu Hause aus der Steckdose kommt ist nicht nur Ökostrom – sondern ein Mix aus allen drei Erzeugungsformen, die es in Deutschland momentan gibt: Kohlekraft, Atomkraft und erneuerbare Energien. Das klingt jetzt erst mal wahnsinnig deprimierend: also war der Wechsel für die Katz? Nein, denn: Je mehr Leute zu Ökostrom wechseln, desto höher wird der Anteil an erneuerbarer Energien im Strommix. Je größer die Nachfrage, desto höher wird der Druck auf den Markt sich zu verändern. Sprich: hier kann wirklich jede einzelne Person enorm viel bewirken! Und es werden zum Glück auch immer mehr: Mittlerweile hat LichtBlick bereits über 1 Millionen Kunden, die ‚LichtBlicker‘, und ist damit der führende Anbieter für Ökostrom und auch Ökogas in Deutschland.

Warum deine Wahl auf Ökostrom fallen sollte
Es gibt meiner Meinung nach noch einen weiteren, wichtigen Grund neben der Tatsache, dass man die CO2 Emission enorm verringert. Es ist auch eine politische Entscheidung, ein Ja zur nachhaltigen Stromerzeugung, ein Ja zur Energiewende. Es ist ein Aspekt mehr in einem nachhaltigen, bewussten Leben. Es ist ein bisschen über den Tellerrand hinausgucken und das große Ganze dahinter sehen. Bei dem zu bleiben, wo man gerade ist, ist leicht. Der Strom fließt, das Licht geht an wenn man es braucht, das Smartphone wird regelmäßig geladen. Also ist ja alles paletti! Das ist bequem – zu bequem meiner Meinung nach. Denn die Uhr tickt, der Klimawandel ist kein entferntes Schauerszenario mehr, welches sich Wissenschaftler in ihren Forschungslabors ausgedacht haben – er ist grausame Realität.

Und jetzt können wir uns fragen, was uns lieber ist – bequem die Realität hinnehmen und hinterher fragen, warum denn niemand was unternommen hat oder einfach mal unbequem werden. Und uns 5 Minuten Zeit nehmen um wirklich was zu verändern.

P.S. Wer als Neukunde bis zum 31.03.2019 zu LichtBlick wechselt, erhält 50€ Startguthaben! Weitere Infos dazu gibt es hier.

Bezieht ihr schon reinen Ökostrom? Was sind eure Gedanken dazu? Teilt sie doch gerne in den Kommentaren mit uns!
Eure Julia

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