Zero waste = vegan?

Ok ich geb es zu, der Titel schreit ein klein wenig nach Clickbait. Allerdings auch nur, weil ich den Begriff Zero waste ansonsten nicht benutze. Aber im Grunde geht es genau darum in diesem Artikel – um die Frage, ob mit den eigenen Vorsätzen, müllfreier zu leben, auch direkt die Umstellung auf eine vegane Lebensweise einhergeht /einhergehen muss. Ich unterscheide für die weiteren Ausführungen zwischen drei Kategorien: fleischliche Ernährung, vegetarische Ernährung und vegane Ernährung. Ich wähle bewusst nicht die Begriffe ‚Vegetarier‘ und ‚Veganer‘ weil ich i.d.R. selbst über mich sage, dass ich mich vegetarisch/vegan ernähre. Ich finde nämlich, dass es ein Unterschied ist, ob ich mich vegetarisch ernähre oder ob ich Vegetarier bin. Bei Zweiterem gehört irgendwie noch mehr dazu finde ich – ich glaube, dass bei vielen Leuten bei den Worten Vegetarier und Veganer ganz oft die Gedanken an eine Form von etwas sehr Extremen mitschwingen. Natürlich nicht immer zu Recht. Und da kommen wir auch direkt zum ersten Punkt: Wie ich mich ernähre.
Ich esse seit fast zehn Jahren kein Fleisch mehr, seit ca. sechs Jahren auch keinen Fisch. Das hatte damals vor allem damit zu tun, dass ich nicht mehr wollte, dass Tiere sterben müssen, weil ich Hunger habe. Ich habe das recht radikal von heute auf morgen durchgezogen, wovon mein Umfeld z.T. nicht ganz so begeistert war wie ich. Aber das war okay für mich, ich war vollends entschlossen, dieses Projekt nicht nur eine Phase sein zu lassen. Der Unterschied zu heute ist allerdings, dass vegetarische Ersatzprodukte noch nicht gängig in den Supermärkten war – jedenfalls nicht in den Dimensionen, die man mittlerweile so kennt. Und das ist nun mal der erste Gedanke, der bei diesem Thema aufkommt: das Fleisch 1:1 ersetzen, sprich: ein Äquivalent dazu finden. Ergo war diese von-heute-auf-morgen-Umstellung erst mal an die Frage gebunden: Und was zur Hölle isst du dann? Selbstverständlich ließ sich das auch im Laufe der Zeit klären und es hat sich (wer hätte das gedacht) gezeigt, dass man Fleisch überhaupt nicht ersetzen muss, dass diese Ersatzprodukte also nicht zwingend notwendig sind. Heute kaufe ich eigentlich nur sehr selten diese Ersatzprodukte, weil ich sie einfach nicht so gerne esse. Das alles war trotz von-heute-auf-morgen Umstellung doch ein recht langwieriger Prozess. Es hat in verschiedenen Bereichen so seine Zeit gedauert aber irgendwann war es vollkommen selbstverständlich, dass ich kein Fleisch mehr esse. Als ich dann mit dem Studium angefangen habe, habe ich zusätzlich auch auf Fisch verzichtet – wobei ich sagen muss, dass mir Fisch noch nie so sonderlich gut geschmeckt hat. Und dann hat sich eigentlich nicht mehr viel verändert – bis zum Ende letzten Jahres, wo mir aufgefallen ist, dass ich tatsächlich unbewusst sehr oft vegan koche. Mein Nachhaltigkeitsdasein war schon in vollem Gange und so richtig mit dem Thema Veganismus habe ich mich vorher nie auseinandergesetzt. Ich fand das Ganze eine Zeit lang zu extrem, zudem konnte ich mir nicht vorstellen, auf Milchprodukte zu verzichten. Doch nach und nach habe ich mich intensiver damit beschäftigt und viele vegane Alternativen zu Hause in der Küche ausprobiert. Und was soll ich sagen – ich vermisse Milchprodukte eigentlich kaum. An viele Dinge gewöhnt man sich doch recht schnell – zum Beispiel an Nussmilch statt Kuhmilch. Trotzdem ernähre ich mich nicht zu 100% vegan – vegan mit Ausnahmen. Oder so. Denn wenn ich doch mal Lust auf Joghurt, Milcheis oder Käse habe, dann ist das für mich vollkommen okay, dann sehe ich keinen Grund darin, auf Teufel komm raus darauf zu verzichten. Auch, wenn es bei Bekannten oder im Restaurant keine vegane Auswahl gibt, dann bin ich mit der vegetarischen Variante zufriedenzustellen. Fleisch oder Fisch kommt mir jedoch definitiv nie mehr auf den Teller. Allerdings habe ich auch festgestellt, dass es mir rein magentechnisch wesentlich besser geht, wenn ich auf Milchprodukte verzichte. Und meine Haut – hell yeah, rein und klar wie nie zuvor.
Man könnte mir jetzt Undiszipliniertheit oder Faulheit oder Ähnliches vorwerfen, dass ich nicht konsequent genug bin, um mich komplett vegan zu ernähren. Ich muss allerdings sagen, dass ich echt kein Fan von Schubladendenken bin und auch nur ungern in Schubladen gesteckt werde. Deshalb finde ich dieses Thema auch so schwierig, weil es immer jemanden gibt, dem man damit auf die Füße tritt. Ich möchte gar nicht sagen, dass die Produktion von Milchprodukten nicht auch schlimm für die Tiere und auch für die Umwelt ist, im Gegenteil. Aber dazu später mehr. Ich möchte nur sagen, dass auch ich nicht perfekt bin, und wenn etwas nicht zu 100% klappt, dann kann ich damit leben.

Die Sache mit der Rechtfertigung
Wenn ich eine Sache nicht leiden kann, dann ist es das Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen. Warum man denn kein Fleisch esse und ob man jetzt so ein extremer „veganer Fuzzi“ sei und jetzt alle Fleischesser belehren will – und vor allem, was zur Hölle ich denn jetzt noch essen würde. All dies hat vermutlich jeder, der kein Fleisch isst, irgendwann schon mal gehört. Ich kann jedenfalls nicht mehr sagen, wie oft ich mich für meine Ernährung rechtfertigen musste. Man kann gerne mit mir über das Thema Ernährung diskutieren – aber nicht so. Oft genug habe ich solche oder ähnliche Ausdrücke als Gesprächseinstieg vor den Kopf geknallt bekommen und finde das ganz und gar nicht lustig. Denn ganz egal, wie man sich ernährt und was man isst: Es ist und bleibt eine persönliche Entscheidung. Und egal aus welcher Richtung so eine unangenehm und provokant angefangene ‚Diskussion‘ (wobei das an so einer Stelle eigentlich der falsche Begriff ist) kommt – ob von der fleischessenden Seite oder der pflanzenessenden (denn anders herum geht das genauso gut), ich finde sowas einfach nur daneben und frage mich oft, was damit bezweckt werden soll. Eine spannende, zielführende Diskussion auf Augenhöhe? Ja gerne doch! Aber auf einen Schlagabtausch der darauf hinausläuft, dass beide Parteien am Ende sauer sind und jeder schlussendlich aus Trotz sowieso keinen Millimeter von seinem Standpunkt abweicht, darauf kann ich getrost verzichten. Denn – vorausgesetzt, ich habe mein eigenes (Ess-)Verhalten reflektiert – warum sollte ich mich dafür rechtfertigen? Es wird schon Gründe haben, warum ich mich für diesen Weg entscheide. Und, wie man ja auch an meiner eigenen Geschichte durchaus erkennen kann, ist diese in der Regel nicht in Stein gemeißelt sondern wandelbar. Zum Beispiel weil man sich informiert oder austauscht, weil sich der eigene Geschmack entwickelt oder manchmal auch krankheitsbedingt. Aber in der Regel nicht aufgrund einer provokanten Diskussion.

Immer schön sachlich bleiben: die Faktenlage
Denn, ich betone es vermutlich zum zehnten Mal, da jeder selbst entscheiden kann was er isst und es somit in erster Linie eine persönliche Angelegenheit ist, und ich niemandem vorschreiben kann und möchte, was er oder sie isst, gibt es ja eigentlich weder richtig noch falsch, oder? Naja ok, die Antwort auf diese Frage ist leicht, denn ganz so einfach ist es dann am Ende doch nicht. Denn natürlich gibt es Punkte die für und gegen die eine oder andere Art sich zu ernähren sprechen. Und das sind schlicht und ergreifend Fakten, die zum einen die Auswirkung der Ernährung auf die Umwelt und zum anderen auf den menschlichen Organismus beleuchten. Zweiteres lasse ich an dieser Stelle aus, denn das würde zu weit gehen. Ich bin weder in dem einen noch in dem anderen Bereich ausgebildete Expertin, aber dennoch gibt es Aspekte, die auch mir sehr einleuchten. Denn es ist ganz einfach: Die Massentierhaltung und Tierhaltung allgemein verschlingt jede Menge Wasser und produziert einen Haufen CO2. Das ist Fakt, da wird man mir vermutlich nicht widersprechen. Sprich: Wer Fleisch oder Fisch isst aber auch wer Milchprodukte konsumiert, hat einen deutlich höheren ökologischen Fußabdruck als diejenigen, die sich vegan ernähren.

https://vebu.de/wp-content/uploads/2015/12/Wasserverbrauch-pro-kg_web-1.jpg
Quelle: Vebu, https://vebu.de/tiere-umwelt/umweltbelastung-durch-fleischkonsum/energie-ressourcenverschwendung/wasserverschwendung-wasser-sparen-durch-ernaehrung/

Allein die Aufschlüsslung, wie viel Wasser für ein Kilogramm Fleisch im Gegensatz zu einem Kilogramm Äpfel benötigt wird ist mehr als erschreckend. 15.000 Liter Wasser für ein Kilo Rindfleisch. Es fällt mir tatsächlich schwer, mir diese Dimensionen vorzustellen. 15.000 Liter Wasser – das sind einfach unfassbare Mengen. Wer sich dazu näher informieren möchte, dem kann ich die Doku „Cow spiracy“ auf Netflix nur wärmstens empfehlen, da gibt es genaue Aufschlüsselungen zu dieser Thematik. Den ökologischen Fußabdruck beeinflussen aber auch andere Aspekte der Lebensmittelindustrie wie bspw. die Anbaubedingungen, Düngung, Bewässerung, Transport … ergo kann man sich auch vegan ernähren und einen großen ökologischen Fußabdruck haben. Indem man sich z.B. täglich zehn Avocados genehmigt. Wir belassen es an dieser Stelle bei dem Thema Ernährung in Bezug auf den ökologischen Fußabdruck – selbstverständlich haben auch andere Bereiche darauf einen Einfluss.
Aber kommen wir zurück zum Thema vegan und Zero waste – hier kommt der Krux an der Geschichte, denn an dieser Stelle muss man differenzieren: Der ökologische Fußabdruck ist vermutlich für die meisten, die bestrebt sind, umweltbewusster zu leben, ein wichtiger Teil. Weil der Wille, nicht nur sich selbst sondern auch der Umwelt was Gutes zu tun und nachhaltiger zu leben, vorhanden ist. Aber: der ökologische Fußabdruck ist nicht alles, bzW: muss nicht alles sein. Denn wer müllreduziert oder nach dem Zero Waste Prinzip lebt, der ist erst einmal bestrebt, seinen Müll zu reduzieren. Vornehmlich seinen Plastikmüll. Zero waste Switzerland hat folgende Definition für den Begriff Zero waste formuliert:

Das Konzept „Zero Waste“ ist ein Ansatz, um die Produktion des Abfallbergs, von jeder Person, Familie, Haushalt, Organisation oder Unternehmen zu reduzieren. Es sollen möglichst wenig Ressourcen verschwendet, also die Abfallmenge (und Recycling) möglichst klein gehalten werden.

Das, und erst mal nichts anderes, beinhaltet der Begriff Zero waste. Und Fleisch kann man mittlerweile z.B. in einigen Supermärkten auch ohne Plastikverpackung an der Frischetheke in die eigene Dose bekommen. Sprich: es ist auch möglich, Zero waste zu leben und trotzdem Fleisch zu essen. Also können die Ernährung und der damit zusammenhängende ökologische Fußabdruck und das Leben nach den Zero waste Prinzipien sich quasi thematisch überschneiden, müssen es je nach Setzung der eigenen Prioritäten erst einmal jedoch nicht.

Für mich sind die Begriffe Zero waste, oder low waste wie ich es lieber mag, ökologischer Fußabdruck, Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit, Müllvermeidung … irgendwie miteinander verwoben. Mir ist bewusst, dass mit dem Verzicht auf Kuhmilch, Eier und Co. nicht nur Müll eingespart werden kann, sondern dass ich mich auch nachhaltiger und bewusster ernähre. Das muss allerdings nicht für jeden so sein. Wessen Schwerpunkt auf der reinen Vermeidung von Müll liegt, für den hat etwas anderes Vorrang und er kauft dann vielleicht auch Fleisch oder Käse, wenn es diese an der Frischtheke ohne Verpackung gibt – und das ist auch vollkommen okay. Das ist wie mit der Frage nach der Salatgurke: Du hast die Wahl zwischen einer konventionell angebauten, unverpackten Salatgurke und einer Biogurke die in Plastik eingeschweißt ist – welche würdest du nehmen? Das Vermeiden von Müll, der bewusste Umgang mit den Ressourcen war für mich persönlich ein Anfang für ein nachhaltigeres Leben und hatte mit der Zeit Auswirkungen auf ganz unterschiedliche Bereiche in meinem Alltag: die Ernährung, die Kleidung die ich trage, die Konsumgüter die ich besitze … für mich ist es nicht bei dem Thema Müll geblieben, denn je mehr ich mich damit auseinandergesetzt habe, desto bewusster wurde mir, dass es einfach nicht nur bei diesem einen Bereich bleiben kann, wenn ich nachhaltiger Leben möchte. Wie gesagt, dass ist für jeden eine persönliche Entscheidung, aber für mich war es irgendwann ein Widerspruch, meinen Müll zu reduzieren, auf die Ressourcen zu achten, aber am nächsten Tag in die nächste Fast Fashion Filiale in der Innenstadt zu gehen und diese ressourcenverschwendende Modeindustrie mit dem Kauf von 5 Euro T-Shirts zu unterstützen.

Aber zurück zum Thema Ernährung: Wie bei diversen anderen Themen auch steht hier für mich der reflektierte Umgang an oberster Stelle. Denn wer sich bewusst ist, welche Auswirkungen der Verzehr von tierischen Nahrungsmitteln auf die Umwelt hat, der wird sich auch nicht jeden Abend beherzt sein 1€ Schnitzel braten. Sondern entweder auf Bio Fleisch achten oder den Fleischkonsum reduzieren. Ich kann also jedem, der es noch nicht gemacht hat, empfehlen, sich mit diesem Thema näher auseinanderzusetzen: Woher kommt das Fleisch das ich esse? Warum ist es so günstig? Wie hat dieses Tier gelebt? Wer mehr zu dem Thema Bio Fleisch vs. konventionelles lesen möchte, der kann hier und hier mehr darüber erfahren. Wie gesagt: Jeder darf essen was er möchte. Alles kann, nichts muss. Aber ich glaube, und das ist ein wichtiger Punkt, dass vielen die Auswirkungen von Fleischkonsum auf die Umwelt nicht bewusst sind, und nicht aus Ignoranz der Konsequenzen gegenüber sondern z.T. (natürlich nicht nur!) aus Unwissen zum Billigfleisch greifen. Denn die Folgen die der Kauf eines solchen Produktes hat, sind nicht direkt sichtbar für den Konsumenten, der sich vielleicht noch nie Gedanken um dieses Thema gemacht hat sondern sich einfach freut, wenig Geld im Supermarkt auszugeben. Und deshalb braucht es einen reflektierten Umgang in diesem Bereich. Vermehrte Aufklärung seitens der Politik – wie wäre es mit schönen Aufklebern auf den Verpackungen? Also wie viel Wasser bspw. die Produktion dieses Schnitzels verbraucht hat. Ähnlich wie die abschreckenden Bilder auf Zigarettenschachteln. Aber auch weniger drastische Maßnahmen, allerdings diesmal von Seiten der Konsumenten, wären schon mal ein Anfang: Die Wahl von Biofleisch z.B. oder, was mein Favorit in Sachen direkter Maßnahmen wäre: die Reduzierung von Fleischkonsum. Wie wäre es mit zwei oder drei veggie Tagen in der Woche? Also kein gezwungener Verzicht, sondern einfach eine Verringerung des Verbrauchs. Was würde wohl passieren, wenn jeder seinen Fleischkonsum halbiert? Und somit jeder seinen Teil dazu beiträgt, der Umwelt zur Abwechslung mal was Gutes zu tun? Die Reduzierung des Co2 Ausstoßes und die Wassereinsparungen wären enorm. Ob nun Zero waste oder nicht: Das ist meiner Meinung nach ein Schritt, den sehr viele umsetzen könnten. Ich glaube, damit wäre unserer Erde schon extrem viel geholfen.

Wie steht ihr zu dem Thema? Was sind eure Erfahrungen damit? Ich freue mich über eure Kommentare! Eure Julia

4 Kommentare zu „Zero waste = vegan?

  1. Hey, ich fange gerade an, das Thema „Müll reduzieren“ ernsthafter zu betreiben und habe dabei deinen Blog entdeckt. Super informativ! Vielen Dank 🙂
    Bei veganer Ernährung frage ich mich oft, wie umweltfreundlich diese tatsächlich ist. Also genau wie jemand low waste leben und trotzdem Fleisch essen kann, kann man sich auch vegan ernähren und trotzdem einen sehr großen ökologischen Fußabdruck haben. Nehmen wir mal z.B. die Ersatzprodukte. Ich habe mir eine Zeitlang immer morgens zum Frühstück Smoothies mit diversen Milchersatz-Produkten gemacht (Mandelmilch, Kokosmilch usw.) – bis ich gelesen habe, wie viel Wasser die Produktion und der Transport brauchen. (Ich schätze Hafermilch ist besser, weil sie lokal produziert werden kann, das wollte ich noch recherchieren). Seitdem mache ich meine Smoothies aktuell wieder mit Buttermilch (bio). Hm. Ob das jetzt besser ist, weiß ich auch nicht. Hast du ggf. ein paar Ressourcen, wo man so etwas vergleichen kann?

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    1. Hallöchen,
      Vielen dank für die lieben Worte, das freut mich!
      Das ist allerdings eine gute Frage – ich mache meiner Hafermilch selbst, wodurch der ökologische Fußabdruck wesentlich geringer ist. Aber du hast natürlich recht – durch Transportwege und Co. kann auch Nussmilch wenig ökologisch sein.
      Ich werde mich seiner Frage auf jeden Fall mal widmen, spontan fällt mir dazu nichts ein. Aber ich werde definitv recherchieren!:-)
      Liebe Grüße, Julia

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  2. Ein super Them, mit dem ich mich zur Zeit ja auch sehr auseinandersetze. Bei mir hat es ja mit Plastikabfall vermeiden angefangen. Aber ich bin ebenfalls nicht bei Zero Waste, sondern wie du bei Low Waste. Es ist (vor allem auf dem Dorf) nicht so einfach alles unverpackt zu bekommen (nicht mal im Bioladen). Ich achte defintiv mehr drauf unverpackt zu kaufen (gerade bei Obst und Gemüse) oder eben im Glas oder Papier anstatt Plastik.
    Danach kam bei mir das Thema Klamotten auf, da ich bei Nerflix eine Doku geschaut habe. Die neuen Klamotten, die ich mir jetzt gönne sind entweder Second Hand oder Fair trade (Avocado Store). Danach kam das Fleisch dran. Ebenfalls durch eine Doku und einfach durch ganz viel Informationen, die ich gesammelt und gelesen habe. Bei mir war es auch ein schneller Prozess, dass ich kein Fleisch mehr gegessen habe (vor 4 Wochen ca. von heute auf morgen und ich vermisse es wirklich gar nicht!!). Fisch habe ich leider noch eingefroren, mal schauen, ob ich das noch esse, oder ob ich es meiner Mama bringe 😀
    Milchprodukte war der nächste Schritt und da bin ich ganz schnell auf Hafermilch umgestiegen und teste da gerade einige Marken, aber liebe es und vermisse nichts.
    Für mich sind nur sowas wie Käse, Frischkäse, Schmand etc. sehr schwer. Sahne gibt es ja auch super Alternativen, die gut schmecken, aber der Rest ist entweder sehr teuer und schmeckt einfach nicht so….Also ich achte mehr darauf, aber lasse es nicht komplett weg.
    Eier holen wir jetzt nur noch bei unserem Biobauern im Ort, da sind sie zwar teurer, schmecken aber ganz anders und sie werden wirklich frei gehalten. Wobei es hier fürs Backen wirklich super Alternativen gibt (mein Favorit und ganz einfach: Apfelmus). Werde mich hier definitiv weiterhin informieren und evtl. auch mal auf meinem Blog was schreiben 😉

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    1. Liebe Jana, vielen Dank, dass du deine Erfahrungen hier teilst! Es ist, wie du wunderbar beschreibst, manchmal echt ein längerer Weg, nicht immer einfach, und manchmal findet sich nicht direkt, oder möglicherweise auch gar keine müllfreie oder müllreduzierte Lösung. Das fühlt sich dann immer wie ein Rückschlag an, aber ist es nicht. An einigen Stellen klappt es weniger gut, an anderen dafür umso besser. Mach weiter so, der Weg den du gehst ist großartig!
      Ganz liebe Grüße, Julia

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