Mittagessen für die Pause – drei einfache Rezeptideen

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Die Mittagspause zu nutzen, um Energie für danach zu tanken, ist manchmal leichter gesagt als getan. Oft genug habe ich zu viel und zu schwer gegessen, sodass ich eigentlich erst mal ein Mittagsschläfchen gebraucht hätte, anstatt mich wieder an die Arbeit zu machen. Burger und Pommes sind für mich definitiv nicht die richtige Mahlzeit für eine Mittagspause – zumal das auf Dauer ganz schön ins Geld geht. Aber gerade wenn man in der Innenstadt arbeitet ist die Verlockung groß – das Mittagsangebot inklusive Getränk klingt doch viel verlockender als das selbstgeschmierte Brot. Ich hab diverse Dinge ausprobiert und weder die belegten Brötchen vom Bäcker noch der Fertigsalat noch der Gemüseteller waren das Richtige für mich. Denn auch wenn es eine große Auswahl an gesunden Alternativen gibt, so kann ich es mir auf Dauer einfach nicht leisten, jede Mittagspause irgendwo Essen zu gehen. Als logische Schlussfolgerung, damit mein gesamtes Gehalt nicht für überteuertes Essen flöten geht, liegt eines sehr nahe: Das Mittagessen von zu Hause mitbringen. Und damit man der Versuchung von Mittagsangeboten in der Stadt widerstehen kann, muss man sich einfach ein bisschen selbst austricksen und über ein belegtes Brot hinausschauen.
Für den ein oder anderen mag dies jetzt total banal klingen und die Frage aufkommen, was das eigentlich soll. Ist doch logisch, dass man sich einfach was von zu Hause mitbringt. Das mag auf so manchen zutreffen, bei mir sah es aber lange Zeit so aus, dass ich entweder keine Lust, keine Zeit (zu spät aufgestanden), oder keine Ideen hatte. Ja, das klingt verdammt faul. Ist es auch! Und das ist auch vollkommen okay – wenn es bei mir die Ausnahme und nicht die Regel darstellt. Aus diesem Grund teile ich heute mit euch meine drei Lieblingsrezepte die super easy zubereitet sind und trotzdem ordentlich satt machen.

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Der Couscous Salat

Zutaten:
1 Tasse Couscous
3 Tomaten
1 Paprika
5-10 Champignons, je nach Größe
½ Stück Feta (oder eine vegane Alternative)
200g Feldsalat
Tomatenmark
Salz
Pfeffer
Schnittlauch
optional: Chili

Den Couscous nach Anleitung zubereiten. In der Zwischenzeit alle andern Zutaten putzen und kleinschneiden. Wenn der Couscous fertig ist, mit Tomatenmark, Salz und Pfeffer würzen und ein bisschen ziehen lassen. Danach alle anderen Zutaten hinzufügen und vermengen. Wer gerne etwas schärfer isst, kann zusätzlich noch etwas Chili hinzugeben – passt super dazu!

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Pikanter Nudelsalat

Zutaten:
400g Nudeln
2 Frühlingszwiebeln
1 Glas Mais
1 Bund Radieschen
1 kleinen Brokkoli
Salz
Pfeffer
für das Dressing:
6 EL Olivenöl
1/2 Teelöffel Senf
3 EL Balsamico Essig
eine Prise Zucker

Nudeln nach Anleitung kochen. In der Zwischenzeit die Brokkoliröschen abschneiden und dünsten. Frühlingszwiebeln und Radieschen klein schneiden. Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen, mit Salz und Pfeffer würzen. Für das Dressing Olivenöl, Senf und Balsamico Essig vermengen, dass es einen angenehm säuerlichen Geschmack hat. Um das ganze abzurunden noch eine Prise Zucker hinzufügen. Dieses entweder direkt über den Salat geben oder in einem separaten Glas aufbewahren und erst zum Verzehr hinzufügen.

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Der Linsen-Reis Salat

Zutaten:
1 Tasse Linsen
½ Tasse Reis
1 Paprika
½ Kopfsalat
10-12 getrocknete Tomaten
½ Zitrone
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Die Linsen und den Reis nach Anleitung kochen. Währenddessen die Paprika, den Kopfsalat und die getrockneten Tomaten klein schneiden. Wenn die Linsen und der Reis fertig sind, diese abkühlen lassen bzw. unter kaltes Wasser stellen und abtropfen lassen. Mit den restlichen Zutaten vermengen. Den Saft der halben Zitrone und einen Schuss Olivenöl drüber geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die drei Rezepte sind alle durch ausprobieren entstanden – und dem Wunsch, auch ohne die Möglichkeit etwas zu erwärmen, eine leckere und leichte Mittagspause zu haben. Zudem sind sie recht leicht müllfrei zu gestalten, da sie einen großen Anteil an frischem Gemüse haben – Nudeln, Couscous und Co. kann man (wenn man so einen vor Ort hat) entweder im unverpackt Laden kaufen oder hier durch größere Verpackungen auch etwas Müll einsparen. Und nein, natürlich sind das keine genialen Ideen eines großen Kochgenies. Es sind einfache Salate, die mit wenigen Zutaten auch morgens in Eile recht schnell zubereitet sind. In der Regel reichen diese Portionen für zwei Tage bei mir – je nachdem wie groß der Hunger ist. Falls am zweiten Tag doch nicht mehr so viel übrig ist, einfach noch ein belegtes Brot oder Brötchen zusätzlich mitnehmen – das passt eigentlich immer gut zu Salat.

Ich hoffe, meine kleinen Salat-Inspirationen haben euch gefallen! Was ist euer Lieblingsessen für die Mittagspause? Ich freue mich über eure Kommentare!
Eure Julia